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Forschungsteam der Universität Zürich erhält den Forschungspreis Frau & Herz 2013



Am Mittwochabend, 18.09.2013 hat die Herzstiftung Olten den national höchstdotierten Forschungspreis in diesem Bereich, den Preis Frau & Herz, vergeben. Preisträger Dr. Christian Templin von der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals Zürich nahm die renommierte Auszeichnung zusammen mit seiner das Forschungsprojekt betreuenden jungen Forscherin Dr. Jelena-Rima Ghadri im Konzertsaal Olten entgegen.

Impressionen des Anlasses



Bedeutung von Herzerkrankungen bei Frauen unterschätzt

Das Risiko für Herzerkrankungen wird bei den Frauen massiv unterschätzt. Dies vor allem deshalb, weil die Frauen über viele Jahre hormonell gegen Herz- und Kreislauferkrankungen teilweise geschützt sind und die Herzerkrankungen in der Regel 7 – 10 Jahre später auftreten, als bei Männern. Trotzdem gibt es mehr vorzeitige Todesfälle durch Herz-und Kreislauferkrankungen bei Frauen als bei Männern. Auch in der Forschung wird die Bedeutung der Herzerkrankungen bei Frauen unterschätzt. Entsprechend werden Frauen nur selten in klinische Forschungsprojekte eingeschlossen. Daneben gibt es wichtige frauenspezifische Fragen im Zusammenhang mit Schwangerschaften und Hormonveränderungen während der Menopause, die auch in der Forschung mehr Beachtung finden sollten.


Die Herzstiftung Olten hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung von Herz- und Kreislauferkrankungen bei Frauen zu verbessern und verleiht deshalb seit 2007 jährlich einen Forschungspreis an hervorragende Forschungsprojekte in diesem Bereich. Dieser Forschungspreis hat auch international grosse Beachtung gefunden. Die weltweit im Bereich Herz- und Kreislauferkrankungen führende Fachzeitschrift „Circulation“ hat vor wenigen Monaten über den Forschungspreis berichtet und die Portraits der bisherigen Preisträger mit einem kurzen Bericht über deren Forschungsprojekte publiziert.


Forschungsteam der Universität Zürich gewinnt den diesjährigen Forschungspreis

Das Preiskomitee der Herzstiftung Olten zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern der verschiedensten Fachrichtungen unter Einbezug von führenden Forschern der Schweizer Universitätskliniken hat beschlossen, den diesjährigen Forschungspreis Frau & Herz der Herzstiftung Olten an ein Forschungsteam aus der Universität Zürich zu verleihen. Preisträger sind PD Dr. med. Dr. rer. nat. Christian Templin von der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals Zürich. Mit dem ausgezeichneten Forschungsprojekt sollen die Zusammenhänge zwischen Stress und Herzerkrankungen bei Frauen mit besonders innovativen Methoden erforscht werden.


Women and the broken heart – “Gebrochenes Frauenherz”

Takotsubo ist der japanische Name für eine Herzmuskelerkrankung, welche auch als das „Syndrom des gebrochen Herzens“ bekannt ist und erstmals im Jahre 1990 von japanischen Wissenschaftlern beschrieben wurde. Der Begriff „gebrochenes Herz“ ist auf die Beobachtung zurückzuführen, dass die Patienten die diese Erkrankung entwickeln, überwiegend mit einer emotionalen Belastungssituation konfrontiert sind, z.B. Tod einer geliebten Person, Stress oder Mobbing am Arbeitsplatz, ein heftiger Streit oder ein Unfall, welcher der Takotsubo Kardiomyopathie vorausgeht und als Auslöser der Erkrankung gilt. Interessanterweise betrifft diese Erkrankung in über 90% das weibliche Geschlecht und die Patienten präsentieren sich mit der Symptomatik eines akuten Herzinfarktes: Plötzlich auftretender Brustschmerz, Atemnot und manchmal auch mit Bewusstlosigkeit. Im EKG und im Blut ergeben sich die gleichen Veränderungen wie sie auch bei einem akuten Herzinfarkt anzutreffen sind. In der Herzkatheteruntersuchung zeigt sich eine eingeschränkte Pumpfunktion des Herzens mit einem charakteristischen Bewegungsmuster, dass die Erstbeschreiber mit einer japanischen Tintenfischfalle, einem speziellen Tonkrug, welches bei dem Oktupusfischfang eingesetzt wird, verglichen. Anders als beim Herzinfarkt sind die Herzkranzgefässe nicht verschlossen. Die Entstehung dieser Erkrankung ist bisher jedoch nicht wirklich geklärt. Unter der Leitung von PD Dr. Dr. Christian Templin, Oberarzt der Klinik für Kardiologie am UniversitätsSpital in Zürich wurde ein internationales Register über die Takotsubo Kardiomyopathie etabliert. Dieses Register stellt die weltweit grösste Datenbank von Patienten mit dieser Herzerkrankung dar. Momentan haben sich über 20 international renommierte Kliniken aus Europa und den USA diesem Register angeschlossen um gemeinsam ein weltweites Netzwerk zu gründen (www.takotsubo-registry.com).Erste Analysen deuten darauf hin, dass bei dieser Erkrankung eine starke Herz-Hirnassoziation vorliegt. Emotionen und der damit verbundene neuropsychologische Status scheinen einen wichtigen Einfluss auf das Herz zu haben. Diesen Zusammenhang möchten PD Dr. Dr. Christian Templin und Frau Dr. Jelena Ghadri vom UniversitätsSpital Zürich bei dem von der Olten-Herzstiftung ausgezeichneten Projekt näher untersuchen. Es werden funktionelle Magnetresonanztomographie Untersuchungen des Gehirns während unterschiedlicher emotionaler Stimulationen durchgeführt. Hiermit versprechen sich die Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse über die Aktivierung bestimmter Hirnareale und somit über den Mechanismus der Stressentstehung bzw. die Weiterleitung der Stressimpulse auf das Herz, sowie die Stressantwort des Herzens auf emotionale Affekte zu entschlüsseln.

 

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